Frühlingswanderung im Domleschg am 8. Mai 2021

Unser primus inter pares Willi rief zur Wanderung, und zahlreich erschienen seine Schäfchen in Thusis. Besonders erfreulich, dass sich gleich 2 neue Zibben mit einfanden (unser primus besteht auf geschlechtskorrekter Benennung…), danke an Barbara und Sascha! So machten wir uns zu 14-nt auf den Weg. Das Wetter erbrachte viel Verständnis und zeigte sich melatoninfördernd und mild.

Ein erster Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes folgte gleich zu Beginn mit der Burg Hohenrätien, eine wunderbare Anlage 250 m senkrecht über Thusis thronend. Diese ist in Familienbesitz und noch immer, bei gutem Wetter, bewohnt. Doch dies sollte nicht die einzige Burg bleiben. Berücksichtigt man die Bevölkerungszunahme, schien früher das Motto zu gelten: «kein Domleschger zu klein, sein Burgherr zu sein!», und so folgten auf der Route entlang dem offiziellen Burgenweg noch zahlreiche mittelalterliche Burg-Bijous und herrschaftliche Höfe. Entgegen der Talsohle mit der dominierenden Autobahn und Industrieanlagen hat die Talflanke in Richtung Rothenbrunnen viel fürs Auge zu bieten, und Willi führte uns gekonnt den Sehenswürdigkeiten entlang. Auch ein Kaffeestop in Willis Dachwohnung in Fürstenaubruck (möge sein Vermieter Nachsicht walten lassen…) gehörte dazu. Auch die Jahreszeit passte hervorragend und die Landschaft erfreute das Auge mit sattem grün und farbigen Blumen.

Das Domleschg ist Willis neue Heimat und so wusste er viel interessantes über Land und Leute zu erzählen. Aufgrund fortgeschrittenem Sonnenstand und teils nachlassender Kondition beendeten wir diese wunderschöne Wanderung etwas vorplanmässig in Paspels. Ein Dank an Willi fürs organisieren!

Autor: Michael Baumgartner

Fotos: Willi und Piero, merci!

4 TAGE HOCH HINAUS

Vom 8-11 April fanden die Skihochtourentage des SDAC statt: vom Val d Anniviers ins Mattertal. Vier Tage bei herrlichen Verhältnissen waren vier Mitglieder dabei unter der Führung von Bergführer Konrad Rösti, der uns auf den Tete de Milon 3693m und auf das Bishorn 4151m führte. Alle haben wir die 4 Tage sehr genossen und sie werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Zu diesen vier Tagen gibt es ein Video – ihr findet es hier:

https://1drv.ms/v/s!Ava-__Z-eRalhL09MXcLWq16bbLsaA?e=c9K7Q5

Text von Adrian und Film von Bastian

Skitour Spitzmeilen-Wissmilen

Die Tour führte uns vom Kt. St.Gallen an die Grenze des Kantons Glarus. Von den Flumserbergen (Prodalp) startend schlugen wir, 3 Diabetiker ein zügiges Tempo an.

Nach der Bahnstation Panüöl leichte Abfahrt zur Alp Fursch.

Wieder anfellen und dann die 700HM hoch bis zum Wissmilenpass und das alles bei herrlichstem Wetter.

Dort das Skidepot einrichten und Steigeisen anziehen und den Pickel zur Hand. Um den Felsen laufen und dann den Schlussanstieg bewältigen. Viele gehen nur mit den Stöcken und ohne Eisen hoch.

Ich empfehle jedoch die Ausrüstung mitzunehmen. Der Hang ist nicht ohne !!

Nach dem Abstieg wieder die Skier montieren und die 100 HM zum Wissmilen laufen. Von dort gibt’s die schönere Abfahrt Richtung Alp Fursch. Ausser man nimmt den Weg zur Spitzmeilen-Hütte, dann direkt vom Spitzmeilen-Berg losfahren.

Ein paar schöne Hänge liessen uns jauchzen bis hinunter zur Alp Fursch.

Dort müsste man nochmals anfellen, es gibt jedoch einen Schneetöff, welcher dich für Fr.5.-  hochzieht, damit du wieder bis Flumserberg -Tannenheim runterfahren kannst. War übrigens ein richtiges Gaudi.

Eine lange Tour WS, der Schlussanstieg zum Spitzmeilen jedoch ZS.